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Tagebuch eines Pfarrers: Episodes

der sonntag des pfarrers,
und wenn der pfarrer den gottesdienst völlig neu erlebt – und es ist wunderschön!
weil die einen – vom Geist berührt – alles als wunder verstehen, dankbar sind, und liebevoll mit dem umgehen, was ihnen geschenkt wurde.

die anderen aber nicht würdigen, was sie “haben”, und es wegwerfen, sobald sie es besitzen.

und weil kein weg von der einen zur anderen seite führt!
was ich gebetet habe heute um 9h.
wenn die befreiung im inneren menschen geschieht, dann kann sie nicht geraubt werden – aber dann muss sie auch gelebt werden!
aber vor allen bösen nachrichten können wir kinder nicht behüten – und sollen es auch nicht tun,
ABER vor den Angstmonstern in den elterlichen Seelen müssen wir sie behüten, und dort gehört die Zensur hin!
wenn kinder weinen, weil andere kinder im gefängnis sind …

vielleicht könnten wir doch langsam lernen, dass unter unmenschlichen taten die ganze menschheit leidet!
weil der gottesdienst ein ganz besonderer raum ist, in dem menschen endlich die wahrheit sagen dürfen.
ein bisserl fernsehen,
ein bisserl sich wundern,
ein bisschen nachfragen,

den sich lustig machen ist ja keine kunst,
aber die hilflosigkeit zu verstehen ist christlich.
weil jeder von uns etwas schenken kann,
weil wir angst verlieren, wenn wir teilen,
weil wir gutes tun dürfen (und nicht nur sollen),
weil es eine christenpflicht gibt – und es befreiend ist sie zu erfüllen!
letztendlich ist demokratie kein recht, sondern muss in jeder generation neu erlernt werden.

vielleicht möchten sie ja auch einmal üben kommen? ;-)
weil es eine sehr, sehr dichte woche war,
weil ganz viel geschehen ist,
und weil sie – meine lieben – ganz unterschiedlich reagiert haben,

die frage nach den bausteinen der persönlichkeit,
dem hineinlassen und dem “das gehört nicht zu mir”,
denn persönlichkeit ist ein Gottesgeschenk :-)
weil sich seit gestern so viel verändert hat – weil SIE so viel verändert haben!
für 36 stunden online …
vorbererkung: es brummt – habe ich erst nach der aufnahme bemerkt, morgen wird es wahrscheinlich nicht mehr brummen … hoffe ich.

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der zufällige schaden,
der schaden für den man nix kann,
weil will was andere, etwas, etwas wichtiges – und tut einem ja leid, dass da jemand zufällig ...
weil es anscheinend so unglaulich schwierig ist zufrieden (oder gar dankbar) zu sien, wenn es zuviel der auswahl gibt …
weil es zuviel der sensibilität gibt,
weil es notwendig ist sein “inneres heiligtum” zu schützen!
schweigen,
vertraulichkeit,
reden – mit Gott.
ich wollte ihnen nur erzählen, dass es immer wieder menschen, paare, familien gibt, die ein paar tage urlaub im pongau machen, und dabei sich dann jeden tag mit mir treffen.

und anscheinend hat das allen gut getan.

es ist idee, doch mal mit einem geistlichen in einen prozess der klärung und verarbeitung ...
das grundprogramm des menschen: kampf oder flucht – bei begegnungen mit tigern sinnvoll, aber in der heutigen arbeitswelt?

und oft bringt das gar nix!
schlechte systeme halten nicht, und manchmal muss man einfach durchtauchen!

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p.s.: die variante: “ich bin eh’ schuld … selber ...
und wäre es nicht klüger diese energie für’s gute leben einzusetzen?
Please wait...