Splice-station-sidebar-header
No-podcasts
Ad
 

Tagebuch eines Pfarrers: Episodes

und was ist, wenn ich meine kinder schützen muss?
ich weiß ja, waffen nein – aber wenn ich wirklich kämpfen muss?
...

von angst,
pflicht den kindern gegenüber,
männlichkeit,
und der frage wer am schluss frau kinder umarmt,
der mächtige archill
oder
der listenreiche odysseus?
... lade ich sie ein frieden zu erleben.
Gottesfrieden,
Gottesdienst,
wo Gott dem menschen dient,
damit ihre Seele sich erholen kann,
von dem unvorstellbaren,
damit sie erleben,
es gibt noch frieden in der welt!
weil töten nicht töten ist,
weil wir alle ständig krankheitserreger töten, um überleben zu können,
weil romantismus unangebracht ist,
weil es immer um den respekt vor dem gegenüber geht, selbst dem gejagten tier,
weil respekt kein leeres wort bleiben darf,
sondern bekundung des respekts braucht.
unser politiker … waffen ja (da könnt ma ja zwei stimmen verlieren)
gewaltspiele nein (die dürfen eh’ no ned wählen)

und wir = die mehrheit, wer ist hier für waffen in privathand?
mein beileid den angehörigen!
mein gebet um den frieden!
mein mitleid mit den armen kindern, die niemals eine persönlichkeit werden dürfen!
die wahrheit ist wie immer einfach: kinder wollen lernen, und sie wissen genau bei wem sie etwas lernen!
was ist eine depression?
was ist trauer?

wie reagiert man richtig auf das eine oder das andere?

ein einblick in die arbeitsweise eines pfarrers und seine techniken.
redet der pfarrer (fast) nichts, sondern lässt die frauen reden :-)
von der furchtbarsten verirrung des menschen: dem aberglauben jemand (oder etwas) wäre MEIN BESITZ!
in zwei (oder vielleicht drei) teilen:
wie ist das papstum entstanden?
was ist der papst überhaupt?
und immer sind die anderen die faulen, dummen, schmarotzer, ... und überhaupt!

*************
Marginalisierung

DEFINITION Das Wort marginal entstammt dem Lateinischen und bedeutet am Rande oder auf der Grenze liegend. In der Sozialen Arbeit bezeichnet Marginalisierung den Prozess, in dem Teile der ...
... vom ende des lebens.
... von den letzten tagen vor dem tod.
... von einer letzten gnade.
weil die finanzkrise alles entschuldigt …
—————————-
frl. emmis blog:

sprachtaumel
... oder die finanzkrise in alle munde.

schon bemerkt? es sind nur wenige wörter, ab und an fast unmerklich dazwischengeschoben, und doch ändern sie alles. auf die frage, wie es geht, erhält ...
ich werd’ niemals bischof werden! weil bei dem was ich alles podcaste wäre ein bischof spiegl das gefundene fressen für die nachrichten.

weil, sie müsen ja nur eines sagen: hitler bös, holocaust unvergleichlich, juden arm – dann sind sie ein guter! sonst nicht … aus.
weil doch grad die wahlergebnisse herausgekommen sind,
und die sozial gesonnen wieder gewaltig verloren,
und die rechten grad wieder gewonnen haben,
die einfache frage:

wer ist denn überhaupt noch für die “kleinen leute” da?

ja, wer …
wieder mal die superfrommen!
wieder mal eine superfrommer, der sich bei Gott entschuldigt – aber nicht bei den menschen!
ja, ja – immer das selbe, seit beginn des christentums. die schwächsten im glauben halten sich selbst für die stärksten. und schwierig wird es dann, wenn solche leute auch ...
wie der pfarrer die dinge sieht …
was vom pfarrer zu fordern ist …
fasten im christentum hat nichts mit “speck weg” zu tun.

richtiges fasten ist, auf Jesus blicken, sein Leid bemerken, mitleid entwickeln!

weichherzig werden – sich betreffen lassen … das ist richtiges fasten!
es ist ja spannend: wie viel kraft zur veränderung, zum neuaufbruch in menschen drinnen ist! und es geht wirklich immer was -solange man nicht behauptet, dass die eigenen fehler Gottes willen wären!

also, traun wir uns!
man kann übertreiben!
man kann sich so aufführen, dass alle nur noch froh sind, wenn man weg ist!

und die fragestellung ist für mich als pfarrer: warum die kirche anscheinend keine selbstreinigungskraft hat, solchen persönlichkeiten rechtzeitig eine grenze zu setzen?
Please wait...