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Tagebuch eines Pfarrers: Episodes

am beispiel der deutschen selbstmordpiloten am ende des 2. weltkrieges.
weil die täter immer versuchen die opfer zu “mitschuldigen” zu machen.
wer ist eigentlich der täter – wer das opfer?
von freuden der amtswege,
unter besonderer berücksichtigung des amtsschimmels,
der einmal auch was zu reden hat …
“warum gehst denn du arbeiten, wenn’ dir des geld eh’ schenken?”
originalzitat … und was soll man dazu sagen?
weil morgen alles anders wird,
oder doch nicht,
aber eigentlich schon.

niemand hat gesagt, dass christentum sooo einfach ist ;-)
(nur das es immer einfacher wird!)
weil unhöflichkeit und grobheit immer scheitert und scheitern muss!
vom licht in dem mensch sieht – wirklich sieht,
wahrnimmt,
betroffen ist,
sich aufregt,
hadert “warum immer ich”,
und sich doch in sein schicksal schickt

zu sehen!
weil die angst weg ist,
weil die zwänge weg sind,
weil die realität da ist,
weil Gott in der welt ist,

weil es nicht um religiöses fliegen geht,
sondern um die klarheit und realismus,

weil es um reinigung und befreiung geht!
von der agei des ostersonntags,
die eben kein (weg)zaubern ist,
sondern veränderung!
von steinen, die zu kreuzen werden,
steien, die abgegeben werden,
und steinen, die unter der erde ruhen dürfen,

und wir?
wir bleiben zurück – hier in dieser welt,
ausgestattet mit allem, was wir brauchen!
weil menschen schuldige suchen,
weil menschen blutgierig sind,
weil menschen rache für gut halten,

deshalb muss ein opfer her,

uns es gibt EINES!

zum karfreitag nachmittag
hinunter,
hinunter ins leid,
hinunter bis ins grab,

das ist die bewegung Jesu in der karwoche,

aber es einen einen moment an dem er stehenbleibt,
seine freunde um sich versammelt – sein testament macht,
und sich aufteilt,

damit seine menschen eine wegzehrung haben für ihr leben!

zum gründonnerstag
wenn sich die guten menschen verschwören!
weil der/die muss einfach weg,
das tut uns irgendwo sogar leid, aber es einfach nicht anders!

weil wo kommen wir denn da hin!

...

zum mittwoch der karwoche
zum dienstag der karwoche,
von der fundamentalen ungerechtigkeit des lebens,
und der rettung.
wer das wertvollste behalten will, wird es verlieren.
wer sein wertvollstes aber verschwendet, bei dem wird es immer mehr werden!

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zum karmontag die “salbung in bethanien”,
die geschichte der namenlosen frau, die ihr wertvollstes einfach herschenkt – und deswegen werden wir für alle ...
Gott, hilf mir! Denn das Wasser geht mir bis an die Kehle.
Ich versinke in tiefem Schlamm, wo kein Grund ist; ich bin in tiefe Wasser geraten, und die Flut will mich ersäufen.
Ich habe mich müde geschrien, mein Hals ist heiser. Meine Augen sind trübe geworden, weil ich so lange harren muss auf meinen ...
der kreuzweg
“von der judensau zum schwulenkönig”
die beschimpfungen verändern sich – der hass bleibt der gleiche!

vom erlösenden nachfolgen Christi.

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musik:
1) Chorale Setting BWV 403 “O Mensch schau Jesum Christum an”, Helmuth Rilling – Gächinger Kantorei Stuttgart ...
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