Splice-station-sidebar-header
No-podcasts
Ad
 

Tagebuch eines Pfarrers: Episodes

eine abenteuerreise auf der such nach der “gesunden Ernährung” – oder: eigentlich hab’ ich es mir ja gleich gedacht …
und ich habe gelernt, dass es eben oft nicht “gleich wieder gut” wird!
... dem eigentlich alles egal ist.
gut – schlecht – am schluss macht er es schon richtig.

Gott bezieht Partei, Gott nimmt stellung – deshalb kann er wütend sein!

zu jesaja 12:

“Zu der Zeit wirst du sagen: Ich danke dir, HERR, dass du bist zornig gewesen über mich und dein Zorn sich gewendet ...
normal – ist einfach der durchschnitt,
das normierte ist aber das erwünschte – nur wer legt das fest?
es ist sooooo schön zu wissen, dass die weltwirtschaft in wirklich verantwortungsvollen händen liegt – g’standene menschen, die sich von nichts verunsichern lassen – oder??? ;-)
männer kaufen technik und zeitschriften mit vielen kästchen,
frauen kaufen zeitschrift mit einer schönen frau am cover und vielen versprechungen.

also nach meiner unprofessionellen analyse ist das so,
nur warum fallen menschen immer auf das versprechen des kaufbaren glücks herein?
die frage “wie geht es ihnen?” kann manchmal unbeantwortbar sein!

und was dann … ?
von der frage: wann lebt ein mensch wirklich – und wann sieht es nur so aus?
wann verliert ein mensch, oder sogar eine ganze gesellschaft den zugang zur realität? warum wird eine grossstadt “dicht gemacht”, wegen 2 verbrechern? um welche ängste geht es da?

und vor allem, wie kann sich mensch davor schützen, den zugang zur realität zu verlieren?
wahrscheinlich sind sie arm!
es versuchen nur alle ihnen einzureden, dass sie zum mittelstand gehören – was wahrscheinlich nicht stimmt.

und was ist das erzherzogsspiel?
am anfang der beerdigungsliturgie heißt es: “wie gar nichts sind doch all die menschen, die so sicher leben.”

stimmt sicherheit bilden wir uns nur ein, damit wir nicht vor angst durch drehen – oder wir fassen vertrauen!
und ich erlaube sie mir heute – die zufriedenheit :-)

weil es ganz, ganz wichtig ist, mit sich selbst zufrieden zu sein, denn diese zufriedenheit macht dich unabhängig von den bewertungen von anderen, und wahrscheinlich hast du gelebt, was dir Gott in die wiege gelegt hat.
weil Gott den guten menschen noch mehr gutes gibt – und es sind ja alle gut, solange sie sich nur helfen lassen!
weil die vorfreude vielleicht die schönste Freude ist :-)

alles klar für den diakoniesonntag morgen – jetzt müssen nur noch viele menschen kommen.

einen tag lang es sich einfach gut gehen lassen – denn Gott will, dass es uns gut geht!
wann ist eine beerdigung perfekt?

wenn sie dem menschlichen bedürfnissen folgt – denn Gott wurde mensch, damit der mensch erlöst wird.

es gibt vier punkt, die erfüllt sein müssen:

a) die verzweiflung, angst, überforderung, trauer muss Gott geklagt werden.
b) das leben des/der verstorbenen ...
die predigt für sabine – ganz ähnlich ihrer/eurer traupredigt: lasst das dunkle im dunklen – dem licht wendet euch zu, und erkennt wo die auferstehung uns zuleuchtet!
eine erklärung: weil mein hals nicht will – muss ich die predigt für die beerdigung morgen online stellen, damit sie notfalls abgespielt werden kann.
der titel sagt alles ;-)
weil batterien wieder aufgeladen werden müssen,
weil ständiges geben auslaugt,
weil Gott geben will –
durfen (!) wir einmal nehmen, uns gut tun lassen, annehmen!

eine herzliche einladung zum diakoniesonntag am 14.4. im röm.-kath. pfarrzentrum :-)
... und rückschau halten :-)
Please wait...